Über AHK-Cu
AHK-Cu ist ein Kupferkomplex aus dem Tripeptid Alanin-Histidin-Lysin, in der Kosmetiknomenklatur Kupfertripeptid-3. Das Peptid hält ein Kupferion in einer stabilen Klammer fest. Kupfer ist Cofaktor der Lysyloxidase – jenes Enzyms, das Kollagen- und Elastinfasern untereinander vernetzt und ihnen ihre Zugfestigkeit gibt. Frei vorliegend wäre Kupfer für Zellen toxisch; im Komplex gebunden wird es kontrolliert freigesetzt.
Was in Studien beobachtet wurde: Kontrollierte Studien am Menschen liegen für AHK-Cu nicht vor – die Datenlage beschränkt sich auf Zellkultur und Tiermodell. In Kulturen dermaler Papillenzellen, die den Haarwachstumszyklus steuern, erhöhte AHK-Cu die Zellteilungsrate und die Ausschüttung von VEGF, einem Signalstoff für Gefäßneubildung. Im Mausmodell verlängerte topische Anwendung die Wachstumsphase des Haarzyklus. Belastbare Aussagen zur Wirkung beim Menschen lassen sich daraus nicht ableiten.




